Der Hundeführerschein des DHVE

Der Hundeführerschein des DHVE

Erschienen April 2016!
Der Hundeführerschein ist ein heiß diskutiertes Thema in fast allen Bundesländern. Der Dachverband für Haustierverhaltensberatung in Europa e.V. hat auf der Grundlage der bewährten Hundeführerscheine des BHV e.V. und der IG Hundeschulen e.V. einen neuen verbesserten Hundeführerschein herausgegeben.
In drei Stufen kann das Mensch-Hund-Team die Prüfung ablegen und so zeigen, dass die nötige Sachkunde vorhanden ist. Mit dem Hundeführerschein kann der Halter dokumentieren, dass er seinen Hund im Alltag sicher unter Kontrolle hat und weder andere Menschen noch Hunde gefährdet. Das Buch bietet die komplette nötige Sachkunde, um den theoretischen Teil der Prüfung zu bestehen.
Mit Trainingsplänen für Übungen und einem extra Kapitel zur Körpersprache des Hundes schult es den Hundehalter und ermöglicht so bei gutem Training den Hundeführerschein auch in der Praxis als Team mit seinem Hund zu bestehen.
Die Autorinnen gehören den Mitgliedsverbänden des Dachverbandes an und vertreten modernes Hundetraining nach den neuesten wissenschaftlichen Grundlagen. In erfolgreicher Zusammenarbeit haben der Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen e.V., die IG-Hundeschulen, die Tellington Touch Gilde und andere geschafft, neuestes Wissen zusammenzuführen und mit dem Hundeführerschein ein Instrument geschaffen, Zusammenleben mit Hunden tierschutzgerecht zu verbessern.


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Autorinnen Autorinnen des Buches “Der Hundeführerschein des DHVE”
Preis 12,90 €
Seiten 192, vierfarbig
Auflagen 1, April 2016, broschiert, A5
ISBN 978-3-9816047-3-3
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Pressetext
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Von Dr. Roderich Sondermann (Veterinärrat)

Der Hundeführerschein, herausgegeben im April 2016 vom MenschHund! Verlag Zossen ist nach eigener Darstellung ein „Info- und Sachbuch“ von einem Autorenkollektiv anerkannter Fachfrauen auf verschiedenen Tätigkeitsfeldern der „Hundeszene“.

Das handliche Paperback-Büchlein gliedert sich auf seinen 180 Seiten in 14 Kapitel und sechs gesondert aufgeführte konkrete Übungen für einige der wichtigsten Lernaufgaben für Halter/Hund-Gespanne.
Seit der Jahrtausendwende ist die gesellschaftliche Diskussion um ein sinnvolles Zusammenleben des Menschen mit seinen Hunden bis heute nicht zur Ruhe gekommen.

In den bereits mehrfach modifizierten, dadurch jedoch keinesfalls sinnvolleren oder gar wissenschaftlich fundierten Hundeverordnungen, -gesetzen und anderen Rechtsvorschriften der einzelnen Bundesländer mit ihren Rasselisten (andere deutschsprachige Länder bilden da keine Ausnahme) sowie in den von verschiedensten Hundevereinen und -schulen kreierten Hundeführerscheinen und den (in Rechtsvorschriften geforderten) Sachkundenachweisen ist ein nicht mehr durchschaubares Durcheinander entstanden.

Deshalb muss das mit der Gründung des DHVE e.V. hoffentlich erfolgreiche Bemühen führender Hundetrainerorganisationen um eine Vereinheitlichung als äußerst positiv beurteilt werden.

Dabei hat offensichtlich der BHV e.V. (Berufsverband der Hundeerzieher und Verhaltensberater) mit seinem jahrelangen Streben nach einem staatlich anerkannten Ausbildungsberuf „Hundeerzieher und Verhaltensberater“ beim Zusammenschluss von bisher acht seriösen Organisationen unter dem Dach des neugegründeten DHVE (Dachverband für Haustierverhaltensberatung in Europa e.V.) eine führende Rolle gespielt.

Auf der Grundlage der vorhandenen Materialien und der schon mehr als ein Jahrzehnt bei den Mitgliedsverbänden vorliegenden Erfahrungen wurde nun in für diese Aufgabe sehr kurzer Zeit ein gemeinsamer „Hundeführerschein des DHVE“ ausgearbeitet, abgestimmt und die ersten zurzeit 72 Prüfer bundesweit ausgebildet. Nicht zuletzt konnte das nun vorliegende Büchlein als Anleitung zur Vorbereitung auf den Hundeführerschein und als Basiswissen für „Jedermann mit Hund“ herausgebracht werden.

Inhaltlich muss dieses „Info- und Sachbuch“ insgesamt als gut gelungen bezeichnet werden. Es fasst nach der Einführung in den Hundeführerschein in 10 Kapiteln die für den Hundehalter wesentlichen Kenntnisse und Fertigkeiten auf dem aktuellen Wissensstand zusammen.

So wird sachlich korrekt und gut verständlich informiert über:

• Herkunft und Anschaffung eines Hundes
• Lernverhalten
• Typische Probleme beim Zusammenleben, Vorbeuge und Lösung
• Gefühlswelt der Hunde, z.B. Angst und Aggression
• Ausdrucksverhalten als Grundlage der Kommunikation mit dem Hund
• Trainingshilfsmittel, deren Möglichkeiten und Grenzen
• „Hundeknigge“, eher ein Verhaltenskodex für den Halter
• Kind und Hund
• Gesundheit und Ernährung
• Hund und Recht

Abgerundet wird der Text mit drei Kapiteln über den DHVE-Hundeführerschein direkt, den Ablauf der Prüfung, einen Fragenkatalog mit allen 222 Fragen zum theoretischen Teil der Prüfung und die Lösungen für den Single Multiple Choice Test.
Die zwischen den Kapiteln eingestreuten „Übungen“ umfassen 6 wichtige Alltagsprobleme und sind relativ praxisnah erläutert.

Ob die „Steh“ – Übung zu den wichtigsten (neben Abbruch, Rückruf, Anspringen, Autofahren und Maulkorb) gehört, könnte diskutiert werden.
Die am Ende jeden Kapitels enthaltenen Wissenstests mit numerischen Verweisen auf die entsprechenden Fragen waren für uns mühsam umzublättern, während die Bezüge zum Prüfungsablauf als Lernhilfe sehr gelungen erscheinen.

Das vorliegende Sachbuch ist reichlich und zweckmäßig gut bebildert, wenngleich die Fotos nicht die Qualität eines Bildbandes erreichen, aber das ist ja auch nicht Zielstellung.

Der beschreibende Teil ist in seinen 10 Kapiteln knapp und auf die Zielstellung des Buches, also die Vorbereitung von Hundehaltern auf das Ablegen der Prüfung zum Hundeführerschein des DHVE ausgerichtet. Trotzdem stellt er die wesentlichen Aspekte
eines modernen, artgerechten Miteinanders von Mensch und Hund verständlich und auf hohem Niveau dar.

In Kenntnis der immer noch weitverbreiteten, inzwischen völlig überholten Mythen und Irrtümer im Hundewesen (als wenige, besonders kontraproduktive und nicht artgerechte Relikte seien Rudelstellung, Alphawurf, Nackenschütteln, Dominanz genannt) muss man die gekonnte Darstellung vor allem in den Kapiteln „Gefühlswelt“ und „Ausdrucksverhalten“
lobend hervorheben. Es wäre dem Büchlein zu wünschen, dass es zum Leitfaden für jeden Hundehalter (und Hundeerzieher) wird, nicht nur zur Vorbereitung auf den Hundeführerschein.

Kleine Ungenauigkeiten ändern nichts an dieser Einschätzung, für die nächste Auflage sollte beachtet werden:

Eingreifen bei Spielaggression sollte zur Verletzungsprävention definiert werden, für den Einsatz der Tellington-Balanceleine und die (sachgerechte) Verwendung des Clickers ist die Erst-Anleitung durch einen Trainer zu empfehlen.
Im ansonsten gelungenen Kapitel zu Gesundheit und Ernährung fehlen als Bestandteile der Nahrung Fette und Kohlehydrate, bei Fortpflanzung hätte man kurz auf die lactatio falsa mit drohender Gesäugeentzündung hinweisen können, das Kapitel Impfungen ist sehr knapp.

Bei den Krankheiten des Hundes fehlt uns ein Hinweis auf häufige Zoonosen (Leptospirose, Askaridose) und auf dem Mikrochip ist lediglich eine 15-stellige Nummer, die Daten müssen dann beim Haustierregister hinterlegt werden, was leider oft noch vergessen wird.

Die im Anhang aufgeführte Kurzcharakteristik der im DHVE vereinten Organisationen ist für den interessierten Leser eine hilfreiche Information. Die Qualität des Korrektorats ist in heutiger Zeit hervorzuheben, wir haben nur einen unbedeutenden Fehler gefunden.

Den fünf Autorinnen und dem Verlag gebührt besonderer Dank für dieses in kurzer Zeit dem geneigten Leser vorgelegte Buch, das hochaktuell ist und das als Basislektüre nicht nur Hundehaltern und solchen, die es werden wollen, sondern auch möglichst vielen Mitarbeitern in Behörden und Organisationen, die direkt oder indirekt mit Hundehaltung zu tun haben, dringend zu empfehlen ist.

Dr. Roderich Sondermann

Berlin, den 24. Mai 2016

Von Bettina Klamann am 1. Juni 2016 (www.schreibfeder.de)

Wo menschliche Bindungen als instabil empfunden werden und Freizeit wächst, da wird auch das Bedürfnis nach Begleitung durch Hunde größer. Die Anforderungen an das erste menschliche Haustier aber wachsen in unseren Großstädten ebenfalls. Hunde müssen sich an wechselnde Situationen anpassen und sind teilweise großem Stress ausgesetzt. Nicht immer sind die Menschen sachkundig genug, das Anforderungsgeflecht an Hund und Halter richtig zu deuten und angemessen zu reagieren. So ereigneten sich gerade auch mit Hunden und Kindern schwere Unfälle, die den Ruf nach Ausbildung von Hund und Haltern immer lauter werden ließen.

“Der Hundeführerschein” wurde geboren. Eine Art Sachausbildung für den Halter und ein Praxis- und Wesenstest für ihre vierbeinigen Begleiter. Noch ist er nicht für jeden verbindlich, doch viele Hundeschulen oder einzelne Trainer bieten ihn bereits an. Besonders Ersthundehalter bekommen eine komplexe Grundlage für ihren Alltag mit dem Hund vermittelt.
Das vorliegende Buch wurde von Mitgliedern des DHVE (Deutsche Haustierverhaltensberatung) entwickelt. Er ist der Dachverband für sechs Verbände von Hundezüchtern, Hundetrainern oder -therapeuten. So konnte gerade in diese Ausgabe des “Hundeführerschein-Lehrbuchs” geballtes Wissen verschiedener Fachrichtungen einfließen. Doch keine Sorge, es wird gut allgemeinverständlich in Wort und Bild erläutert. Der Band gliedert sich in Hinweise zur Entwicklung und zum Lernen des Hundes, die Vermittlung von Grundgehorsamsübungen und Rechtsvorschriften, die mit der Hundehaltung in Zusammenhang stehen und in den Fragenkatalog (mit Lösungen) des Hundeführerscheins, aus dem wie bei der Fahrprüfung den Hundehaltern ausgewählte Aufgaben vorgelegt werden können.

Auch wer Prüfungen im Allgemeinen ablehnt, kann durch die ausführlichen Sachinformationen auf 142 Seiten also sein Wissen um den Hund abrunden. “Der Hundeführerschein des DHVE” (ISBN: 978-3-981-60473-3) ist im April 2016 für 12,90 Euro beim Mensch-Hund-Verlag erschienen und überall erhältlich.

(geschrieben auf: http://www.schreibfeder.de/index.php?option=com_content&view=article&id=12904&catid=41&Itemid=59)


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